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Weihnachtsbaum-Verkauf
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Die Firma Engelhorn in Oberndorf-Aistaig besteht seit 1951 und ist stets dabei, ihr Serviceangebot und ihre Produktpalette für ihre Kunden zu vergrößern. Heute gehört die Firma Engelhorn zu den bekanntesten Unternehmen der Region Oberndorf-Aistaig. Sie ist bei den Kunden als kompetenter Ansprechpartner in Sachen Brennstoffe und Garten geschätzt und -

1940 bis 1951 - Der Ursprung
Die Geschichte der Firma Engelhorn beginnt im Grunde bereits in den 1940ern. Denn von 1940 bis 1951 bewirtschaftete die Familie Engelhorn in Alpirsbach-Reutin einen Bauernhof mit Pension. Im Jahre 1951 verließ Peter Engelhorn mit seiner Familie das in Reutin gepachtete Anwesen und pachtete in Aistaig das Gelände der Familien Schon und Esslinger im Wiesental.

1951 - Gründungsjahr der Firma in Aistaig
Auf diesem Gelände unterhielt die Familie für eine kurze Zeit eine kleine Landwirtschaft mit Kohlenhandel. Ende 1952 kaufte Peter Engelhorn den heutigen Sitz des Unternehmens - das Anwesen in der Bergstrasse 4 in Aistaig - und begann mit den nötigen Umbauarbeiten zum Ausbau des Betriebs. Der sich im Garten befindende Lagerplatz für Holz und Kohlen musste 1955 einem Lagerschuppen weichen, der die Lagerung im Trockenen sicher stellte. Zu dieser Zeit wurde das Brennholz überwiegend aus dem Elsass bezogen und in Aistaig gesägt und gespalten.

1952 bis 1960 - Erweiterung des Sortiments: Lebensmittel und Tierfutter
In den folgenden Jahren wurde das Sortiment der Firma ständig erweitert und bald konnte man bei der Firma Engelhorn Lebensmittel, Obst und Gemüse erwerben. Gekauft wurde auf dem Grossmarkt in Stuttgart und am Bodensee. Hauptabnehmer waren vorwiegend das Krankenhaus, das Seniorenheim und umliegende Pensionen. Ebenfalls ins Programm aufgenommen wurden Futter und Düngemittel, die an Landwirte, Kleintierhalter, Hühnerfarmen sowie Schweinemästereien in der Umgebung ausgeliefert wurden.

1960 bis 1965 - Ausbau des Geländes und Vergrößerung des Futtermittelsektors
Um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden war es 1960 erforderlich, eine neue Lagerhalle mit Keller zu errichten. Die ebenfalls einige Zeit lang betriebene Wäscherei wurde hingegen 1962 aufgegeben, da mittlerweile Waschmaschinen weit verbreitet waren. Der Futtermittelhandel wurde ausgeweitet und Futtermittel wurden jahrelang in großen Mengen für die Firma Plange & Co (Walzenmühle/Ludwigshafen) ausgeliefert.

nicht zuletzt durch das freundliche Fachpersonal - ein Ort, an den man gerne zurückkehrt.
Diese Entwicklung war natürlich nicht vorauszusehen, als Peter Engelhorn sich 1951 dazu entschloß den bis dahin bewirtschafteten Bauernhof zu verlassen und sich in Aistaig eine Existenz aufzubauen.

1965 - Ausweitung des Brennstoffhandels und Aufbau des Weihnachtsbaum-Großhandels
Im Brennstoffhandel wurde neben Kohlen auch verstärkt nach Heizöl verlangt. Anfangs wurde das Heizöl noch in Fässern ausgeliefert, später mittels Aufsatztank mit Schlauch und Pumpe. Kohlen- und Heizölhandel wurden 1965 durch die Übernahme des Kohlenhandels Otto Jünglings und den Kauf eines Tankfahrzeugs ausgeweitet.
Im selben Jahr wurden auch erstmals Weihnachtsbäume aus eigener Aufzucht in Supermärkten in Mannheim, Mutterstadt, Mainz, Speyer und Saarbrücken verkauft. In den folgenden Jahren wuchs der Weihnachtsbaumhandel bis zum Großhandel an, wobei die Fichten noch vorwiegend bei gräflichen und fürstlichen Forstbetrieben hinzugekauft wurden. Ausgeliefert wurde mit LKWs der Hausspedition Schuon-Haiterbach bundesweit an SB-Warenhäuser, außerdem an Großabnehmer in Holland.

1968 - Die Engelhorn KG wird geboren
1968 wurde aus der Einzelfirma eine KG. Zugleich wurde der Sohn Reinhold Engelhorn Mitunternehmer und seine Ehefrau Elly nahm im Büro und in der Buchhaltung die Zügel in die Hand. Zu dieser Zeit entwickelte sich das Weihnachtsbaumgeschäft zu einem weiteren Standbein der Firma, das Sortiment wurde um die Sorten Blaufichte, Nordmann, Kiefern und Weihnachtsbäume im Topf erweitert. Bezogen wurden diese aus dem Sauerland und aus Dänemark. Entsprechend der wachsenden Nachfrage von Supermärkten wurden Baumschulen im Gebiet Oldenburg-Westerstede gefunden, die eigens für die Firma Bäume aufzogen.

1970er bis 1980er - Vergrößerung der Firma und Eröffnung des Gartencenters
Das Lebensmittelgeschäft wurde zu dieser Zeit aufgegeben, um weiteren Büroräumlichkeiten Platz zu machen. Während der Betriebszweig Futter und Düngemittel rückläufig wurde, nahm der Heizölhandel stetig zu und bald war die Anschaffung eines zweiten Heizölfahrzeugs erforderlich.
Ebenfalls ins Sortiment aufgenommen wurden Blumen und Pflanzen. Hierfür wurde in Altlussheim ein Grosslager geschaffen. In den 1970ern und 1980ern expandierte das Geschäft in einem Ausmaß, dass der Fuhrpark um einen Sattelzug, einen Dreiachser und drei weitere LKWs erweitert werden musste. 1978 kaufte Reinhold Engelhorn zur Erzeugung von Weihnachtsbäumen und Tannengrün ein landwirtschaftliches Anwesen von 11 ha in Aichhalden. Durch verstärkte Nachfrage an Beet- und Balkonpflanzen entwickelte sich das neu geschaffene Gartencenter zu einem weiteren Standbein der Firma.
Zwischen 1986 und 1988 bekam der Betrieb durch die beiden Töchter Manuela und Melanie und den Schwiegersohn Jörg Burger Verstärkung.

1990 - Generationswechsel und Gründung der GmbH & Co. KG mit Filiale in Neulußheim
Am 1.1.1990 übernahm der bisherige Mitunternehmer Reinhold Engelhorn den kompletten Betrieb, der in diesem Zuge zu einer GmbH & Co. KG umformiert wurde. Dies schloß die Zweigstelle mit ein, die zum selben Zeitpunkt von Altlussheim nach Neulußheim verlegt wurde. Auf einem Gelände von 4.000 m² (incl. Wohnhaus, Bürogebäude und Lagerhalle) entstand ein neues Gartencenter. Dieses dient als Umschlagplatz für Blumen, Pflanzen und Weihnachtsbäume. Geleitet wird das in Neulußheim ansässige Gartencenter vorwiegend von Manuela Engelhorn-Burger und ihrem Ehemann Jörg, die saisonabhängig von mehreren Mitarbeitern unterstützt werden.

1994 bis 2000 - Vergrößerung des Betriebs und weiterer Ausbau der Serviceangebote
Im Jahre 1994 erfolgte die Übernahme des Kohlenhandels Storz-Pfisterer (Oberndorf). 1996 wurde die Belegschaft der Firma erneut um einen Mitarbeiter und der Betrieb um einen neuen Geschäftszweig reicher. Der Holzhandel von Gerhard Jackl - Ehemann der zweiten Tochter Melanie - wurde in den folgenden Jahren enorm vergrößert.
Diese Entwicklung ging Hand in Hand mit der Ausweitung des Programms um Gartenservice und Problemfällungen. Im selben Jahr wurde die Verkaufsfläche des Gartencenters auf über 1.000 m² vergrössert.

2001 - 50-Jahres Feier des Unternehmens
Im Juni 2001 feierte das Unternehmen mit einem großen Fest sein 50-jähriges Bestehen. Zugleich fand eine Erweiterung des Programms mit Holz- und Rindenbriketts statt.